Sinop am schwarzen Meer

Die Fahrt durch die Türkei an der Schwarzmeerküste zieht sich. 3333.3 km haben wir hinter uns gelassen. Inzwischen sind es sogar 4141,4 km bis Sinop. Mehr als 300 bis 400 km sind im Hellen pro Tag nicht zu machen. So ergeben sich 4 bis 5 Tage durch die Türkei. Je weiter wir am Meer entlang fahren, desto kleiner werden die Straßen. Im Landesinneren sind sie in der Regel mindestens 4-spurig. Gestern gab es fast den ganzen Tag Gewitter. Viele Blitze, wenig Donner und ganz viel Regen. Die Fahrt versüßen wir uns mit 38 h Nino Haratischwili.. das achte Leben. Eine sehr bewegende Einstimmung auf das Leben und die jüngste Historie von Georgien.

Der Verkehr in Istanbul ist der Wahnsinn. Heiko war mit dem Motorrad auf Erkundungstour. Unbelievable … Jeder Roller hat einen Rohrrahmen-Rundumschutz und die Fahrer eine Kombination aus dem Feingefühl einen Gabelstaplerfahrers der bei Wetten Dass einen Faden in eine Nähnadel einführt und dem Mut eines Wikingers. Nach 10 km kann man aber schon einiges gelernt haben und erntet auch schon den einen oder anderen entrüsteten Huper. 👍💪

Das typische Frühstück im Camper…und der Blick auf den Bosperus in Richtung Marmarameer.
Wir inspizieren unsere Stellplätze nun bevor wir uns einfach einlassen und am nächsten Tag zu viel reparieren müssen.
Nachladen des Smartphones in Istanbul mit einer kleinen Ablenkung. Der Kaffee ist köstlich!
Die Kühe sind überall wo es grün ist. also auch in den Brombeeren.

Man sieht auch viele Werbefahrzeuge für die anstehende Wahl.  Ob die Präsentation dieses Schiffsriesen mit mehreren Hubschraubern an Bord dazugehörte ist nicht ganz klar.

Eine Entdeckung ohne Foto war die Stadt Zonguldak direkt am schwarzen Meer. Dort wird Steinkohle in 300 m Tiefe abgebaut. Immer wieder gibt es Grubenunglücke mit vielen Toten. 40.000 Menschen arbeiten hier für den Bergbau. Die Kohle wird in 5 stinkenden Kraftwerksblöcken verfeuert und im Hafen verschifft. Sie stehen vor einem immensen Strukturwandel und haben sich auch schon vor 10 Jahren mit Leuten aus Castrop Rauxel getroffen. Aber es kommt nichts richtig in Gang nach dem Motto… das wird sich schon regeln.



Wir haben viele riesige Holzplätze gesehen. Sehr beeindruckend, aber diese Mengen an einem Ort für uns nicht nachvollziehbar.


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