Von Albanien nach Apulien

Ach, Albanien! In einer Hauruck-Aktion haben wir dieses wunderschöne Land bereits wieder verlassen, da in Vlora gerade eine Fähre nach Brindisi fuhr und wir sonst 2 Tage hätten warten müssen. So haben wir   In Albanien 4 Tage lang den Flusslauf der Vjosa verfolgt bis zu ihrer Mündung in die Adria. Diese Flusslandschaft zu sehen, war sicherlich einer der Höhepunkte unserer Reise! Es ist sehr beeindruckend, welche Fläche ein Fluss einnimmt & braucht wenn man ihn lässt. Davon träumen Rhein und Ahr… Der Status als Weltkulturerbe ist mehr als berechtigt.



Der stolze Erbeerhändler zwischen Straße und seinen Feldern. Die Erdbeeren waren grossartig. Sie waren übrigens auch der einzige Gesprächsgegenstand bei der Ausreise aus Albanien. Der Zöllner hatte auch einen Bruder, der Erdbeeren verkauft. Wir haben gleich 6 Schachteln für 5 Euro gekauft und beide waren überaus glücklich: Käufer und Verkäufer. Dessen Erdbeeren gehen übrigens ansonsten nach Serbien.


Dieser Bus kam hier um die Ecke. Hatte etwas Schwierigkeiten mit dem Rückwärtsgang. Er hatte wohl schon seine km hinter sich, aber sicher auch noch viele vor sich.


Erste Nacht auf einer Selbstversorgerfarm in den Bergen Albaniens. Großartig.. die Hühner, Gänse, Enten, die Riesenfrösche im Swimmingpool, die Fische in die Fischteichen, die Kühe, die Schafe, Ziegen und natürlich der Kaffee und die warme Milch am Morgen mit den 2 Spiegeleiern der Hühner … 


Die Bienen im Bienenhaus hatten mehrere Aufgaben. U.a. waren sie zuständig für eine Apistherapie…


Plötzlich schaute ein wenig Elektronik unter der Stoßstange hervor. Mit Uhu-Pads und Kabelbinder und Funkels Hilfe läßt sich aber alles wieder beheben…



Der Umrechnungskurs in Albanische Lek ist schon beschämend …


Die Brücke zu den Thermalquellen in Benja ist über 1000 Jahre alt, wir kriegen es aber gerade nicht mehr zusammen (wahrscheinlich byzantinische Zeit)..


Die Thermalquellen. Wir waren früh morgens dort. Tagsüber sitzen 100te in dem warmen Wasserbecken …


Ein faszinierender Blick von der Burganlage in Byllis. Wir waren schwer beeindruckt und haben im Prinzip innerhalb der Burganlage übernachtet …(Aidin: Gjerokastra haben wir mitgenommen … in der Tat eine gewaltige Burganlage… aber alle Cafés und Restaurants waren zu  .. )


Die 272 km lange „freie“ Vjosa … letzter „wilde“ Fluss in Europa …


Unser Standplatz in Byllis ..


Dies hat uns ein Albaner aufgetischt … wie so oft waren wir gerührt von der Gastfreundschaft und der Qualität …


Das Viosa-Tal… Stellt Euch vor, man würde ihn genauso einsperren wie den Rhein und die Ahr. Das ist wohl ein entscheidender Unterschied: Wir leben in einem politisch freien Land haben aber unsere Natur z.B. Flüsse und Tiere eingesperrt … Das ist in einigen Ländern, die wir gesehen haben, eher umgekehrt .. 


Diese Brücken-/Dachkonstruktionen sind einfach zum Fotografieren schön … 



Musik über den Tälern Albaniens …


Abschied aus Vlora …

Noch hängen wir am Albanischen Ufer (Vlora)…


8 h später hängen wir „fast“ am italienischen Ufer (Brindisi)..


Während der Überfahrt trat diese Band auf. Wir wollten eigentlich mitspielen, hatten aber leider die Instrumente im verschlossenen Parkdeck. Für die meisten Lieder hätten wir sogar die Noten dabei gehabt.


Ute sucht noch Orientierung auf dem großen weiten Meer …


Unser Blick, während wir dies schreiben … wir sind fast an der Hackenspitze Italiens …

Das Nummernschild hatten wir in Albanien im Wind oder auf Ruckelstrecken verloren. In Italien haben wir dann diese Alternativlösung gefunden. Finde den Fehler. .. Könnt Ihr aber auch einem Polizisten überlassen …

Wir haben uns hier über die verdörrten Olivenbäume gewundert. Und sind auf folgenden Beitrag im Deutschlandfunk gestoßen. Unglauglich: 





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